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Quantitative Marktforschung
Geht es um empirische Beobachtungen über wenige, ausgesuchte Merkmale an Hand einer zahlenmäßig breiten Basis, so finden quantitative Methoden Anwendung. Derartige Verfahren bieten sich an, um bereits vorhandene Hypothesen zu überprüfen und statistisch zu belegen. Als Einsatzbereiche sind hier zu nennen:
die statistische Evaluation von qualitativen Ergebnissen oder geplanten Kampagnen
Untersuchungen, in denen statistische Genauigkeit wichtiger ist als tiefergehende Beurteilungen (z.B. Kundenzufriedenheit, Wettbewerbsanalysen etc.)
 
Auswertungsverfahrung
Die Analyse quantitativer Daten erfolgt mit Hilfe uni-, bi- oder multivariater Verfahren und orientiert sich an den individuellen Informationsbedürfnissen des Auftraggebers. Wir bieten u.a. die folgenden multivariaten Verfahren an:
Regressionsanalyse
Faktorenanalyse
Multidimensionale Skalierung
Conjointanalyse
Clusteranalyse
Analyse von Strukturangleichungsmodellen
Korrespondenzanalyse
Oben
Auswertungsverfahren

Regressionsanalyse
Ziel ist die Beschreibung und Erklärung von Zusammenhängen zwischen einer abhängigen und einer oder mehreren unabhängigen Variablen. Alternativ kann die Regressionsanalyse für die Erstellung von Prognosen herangezogen werden.

Beispiel:
Beschreibung des Einflusses von Werbeausgaben, Zahl der Verkaufsstätten und Volkseinkommen auf die Absatzmenge eines Produktes.

Prognose der Absatzentwicklung bei Änderung von Preis, Werbeausgaben etc.
  Faktorenanalyse
Sie kommt dann zum Einsatz, wenn zu einer Fragestellung viele verschiedene Variablen erhoben worden sind und diese zu sogenannten Faktoren gebündelt werden sollen. Dabei geht es um die Frage, ob sich die Merkmale auf wenige Faktoren zurückführen lassen.

Beispiel:
Verdichtung der zahlreichen technischen Eigenschaften von Autos auf wenige Dimensionen wie Leistung und Sicherheit.
 
  Multidimensionale Skalierung (MDS)
Hauptanwendungsbereich sind Positionierungsanalysen.Dabei werden wahrgenommene globale Ähnlichkeiten zwischen Objekten erfragt. Mit Hilfe der multidimensionalen Skalierung werden die diesen Ähnlichkeiten zugrunde liegenden Wahrnehmungsdimensionen abgeleitet. Die MDS wird insbesondere dann genutzt, wenn nur vage oder keine Kenntnisse darüber vorhanden sind, welche Eigenschaften für die subjektive Beurteilung von Objekten relevant sind.

Beispiel:
Erfragen der globalen Ähnlichkeiten von Produktmarken.
 
  Conjointanalyse
Wird für die Messung von Präferenzen eingesetzt. Ziel ist es, den Beitrag einzelner Merkmale von Produkten o.ä. zum Gesamtnutzen dieser Produkte herauszufinden. Daher ist ein wichtiger Anwendungsbereich die Gestaltung neuer Produkte.

Beispiel:
Es wird der Einfluß oder Beitrag alternativer Produktmerkmale (Materialien, Formen, Farben, Preise) auf die Nutzenbeurteilung des Produktes erhoben.
 
  Clusteranalyse
Dient der Bündelung von Objekten. Dabei sollen die Objekte so zu Gruppen (Clustern) zusammengefasst werden, dass die Objekte in einer Gruppe sich möglichst ähnlich und und die Unterschiede zwischen den Gruppen möglichst groß sind.

Beispiel:
Abgrenzung von Wettbewerbergruppen, beispielsweise auf Grundlage der Angebotspalette und der Zielgruppen.
 
  Analyse von Strukturgleichungsmodellen
In der Markt- und Meinungsforschung werden verschiedene Fragestellungen zu komplexen Beziehungsstrukturen latenter Merkmale formuliert. Mit dem Begriff Strukturgleichungsmodelle wird nicht eine einzelne Technik, sondern eine ganze Gruppe von Modellen multivariater, statistischer Datenanalysen bezeichnet, die diese Merkmalsstrukturen untersuchen. Sie sind geeignet, explanative, konfirmatorische oder kausale Abhängigkeiten zwischen den betrachteten Merkmalen darzustellen.

Beispiel:
Modellierung von Kaufentscheidungsprozessen bei Endverbrauchern
 
  Korrespondenzanalyse
Die Korrespondenzanalyse ist ein exploratives, multivariates Verfahren, das das Ziel verfolgt, komplexe Sachverhalte verschiedener Merkmale durch ein Punktediagramm anschaulich darzustellen. Die Merkmale werden in einem inhaltlich vorher bestimmten zweidimensionalen Raum aufbereitet, so dass deren Positionierungen und Distanzen zueinander inhaltlich interpretiert werden können. Dadurch lassen sich Zusammenhänge erkennen, die aus der Masse der Daten nicht oder nur schwer ersichtlich wären.

Beispiel:
Image-, Positionierungsanalysen, Marktsegmentierung in Form von Zielgruppen- und Produktbestimmung anhand von ausgewählten (Produkt-/Zielgruppen) Eigenschaften.
 
Oben
Praktisches Beispiel für eine quantitative Analyse

Lesen Sie mehr über:
- die EEG-Studie Politics & Society
- PV Deutschland Energy & Utilities
  Thomas Olbrecht
t.olbrecht@eupd-research.com
+49 228 97143 59
 
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