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| Mit Hilfe qualitativer Marktforschung können mentale Strukturen und komplexe Prozesse aufgedeckt werden. Das Verfahren setzt auf offene Fragestellungen und bietet sich vor allem an, wenn ein Gegenstandsbereich bislang nur sehr wenig erforscht ist. Im B2B-Bereich nutzen wir qualitative Methoden vor allem für:
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explorative Forschung zur Ermittlung
von Markttrends
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das Erschließen von tieferen Einsichten und Empfindungen im Hinblick auf dynamische Marktentwicklung
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die Bewertung und Optimierung von Produkten oder Servicebereichen |
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die Evaluation von Marken- und Marketingstrategien |
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Untersuchungen, bei denen vor allem Tiefe und Detailwissen gefragt sind |
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Auswertungsverfahren
Qualitative Daten lassen sich in der Regel nicht quantifizieren. Eine
Auswertung zielt darauf ab, diese Daten zu strukturien, zu verdichten
und die für die Zielsetzung interessantesten Aspekte herauszuarbeiten.
Daher analysieren wir qualitative Daten inhaltsanalytisch, und erstellen
daraus Protokolle, Summaries, Steckbriefe, Profile oder anschauliche
Grafiken und Diagramme. |
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Auswertungsverfahren
Einzelbefragungen
Zu den Einzelbefragungen zählen Expertengespräche,
explorative Interviews und Leitfadengespräche. Diese Gespräche
sind nicht durch einen standardisierten Fragebogen strukturiert,
sondern orientieren sich an einem offenen Themen- oder Fragenkatalog.
Der Interviewer lenkt den Dialog durch gezieltes Nachfragen,
gibt dem Befragten aber weiten Spielraum bei der Beantwortung
und ist offen für unerwartete Informationen, die sich aus
dem Gesprächsverlauf ergeben. Häufig werden durch
den Einsatz nonverbaler Techniken und spielerischer Elemente
insbesondere auch nicht-rationale, schwer verbalisierbare oder
unterbewußte Aspekte thematisiert. |
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Gruppenbefragungen
Gruppenbefragungen sind Diskussionsrunden und Workshops mit
homogenen oder heterogenen Teilnehmergruppen. Dabei werden zwischen
5 und 10 Personen gleichzeitig zu einer Gesprächsrunde
gebeten unter Leitung eines Moderators gebeten. Die Teilnehmer
können dabei aus einer homogenen Zielgruppe (z.B. Vertreter
einer bestimmten Berufsgruppe, Interessenten an einem bestimmten
Produkt etc.) oder aus unterschiedlichen Zielgruppen stammen
(z.B. Befürworter und Gegner eines Themas, Endkunden und
Unternehmensvertreter etc.) Der Moderator steuert die Diskussion
inhaltlich, sorgt für Ausgewogenheit, vermittelt und provoziert
falls nötig, und strebt eine Problemlösung an.
Gruppenbefragungen werden i.d.R. aufgezeichnet, so dass auch
nonverbale Äußerungen in der Auswertung berücksichtigt
werden können. |
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Delphibefragungen
Delphibefragungen sind eine Sonderform der Expertenbefragung,
bei der verschiedene Ansichten integriert werden. Zunächst
äußert jeder Experte für sich seine Meinung
zu einem bestimmten Themengebiet. Daran schließt sich
die Auswertung der Ergebnisse an. In einem nächsten Schritt
werden die Resultate den Experten vorgelegt und ihnen die Möglichkeit
gegeben, erneut Stellung zu nehmen. Sie können ihre vorherige
Einschätzung begründen oder revidieren. Ziel ist die
Erarbeitung von gemeinsamen Lösungsansätzen.
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Qualitative Studie:
Energiepolitik nach der Bundestagswahl 2005
Eine qualitative Befragung unter den energie- bzw. umweltpolitiischen
Sprechern der 78 Landtags- und Bundestagsfraktionen in Deutschland
beleuchtete im Vorfeld der Bundestagswahl 2005 die Heterogenität
der deutschen Parteienlandschaft im Hinblick auf energiepolitische
Themen und Positionierungen  |
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Thomas
Olbrecht t.olbrecht@eupd-research.com
+49 228 97143 59 |
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