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| Begriffe wie B2B-Befragung, Inferenzstatistik oder Skalenniveau
sind erklärungsbedürftige Wörter für Sie? Wir
klären Sie gerne über alle Begriffe von A bis Z auf, mit
denen wir tagtäglich arbeiten. |
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Ad-Hoc-Studie
In Abgrenzung zur Wiederholungs-/Panel-Studie eine Studie, die i.d.R.
nur einmal durchgeführt wird und auf ein aktuelles Thema oder
Problem abzielt. |
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B2B-Befragung
Business-to-Business-Befragung. Befragung von Firmenkunden oder Zulieferern
eines Unternehmens im Unternehmensauftrag. |
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Clusteranalyse
Gehört zu den multivariaten Analysemethoden. Dient der Erkennung
von Strukturen in großen Datensätzen. Die untersuchten
Personen bzw. Objekte werden anhand ausgewählter Merkmale zu
ins sich möglichst homogenen und untereinander möglichst
heterogenen Gruppen (Clustern) zusammengefasst. |
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Codierplan
Anleitung zur Vercodung offen abgefragter Antworten. Ziel ist, die
frei geäußerten Inhalte standardisierten Kategorien zuzuordnen
und damit die Inhalte quantifizierbar und statistischen Auswertungen
zugänglich zu machen. |
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Computer Assisted Telephone Interviews (CATI)
Computergestützte Telefonbefragung. Anwahl und Verwaltung der
Adressen, Interview-Durchführung und Datenerfassung erfolgen
softwaregestützt unmittelbar am Rechner. |
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Datenanalyse
Systematische Auswertung der Ergebnisse einer Erhebung. Erfolgt meist
mit Hilfe spezieller Statistikprogramme. |
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Datenschutz
Die Ergebnisse von Befragungen oder Interviews sind streng von den
Namens- und Adressinformationen der Teilnehmer zu trennen, damit im
Nachhinein keine Zuordnung möglich ist. Schließlich geht
es nicht um die Daten von Einzelpersonen, sondern um eine aggregierte
Betrachtungsweise. |
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Desk Research/Sekundärforschung
Systematische Recherche, Aufbereitung und Analyse bereits existenter
unternehmensinterner oder öffentlich zugänglicher Informationen.
Die Sekundärforschung ist der Primärforschung oft vorgelagert. |
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Deskriptive Statistik
Beschreibende Statistik. Stellt die relevanten Informationen, die
z.B. aus einer Befragung resultieren, aggregiert anhand statistischer
Maßzahlen wie Häufigkeiten, Mittelwert, Median etc. dar. |
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Delphi-Befragung
Spezielle Form der Expertenbefragung, bei der Experten im Rahmen einer
schriftlichen Befragung um ihre Meinung zu einem bestimmten Sachverhalt
gebeten werden. Die Angaben der Experten werden ausgewertet, und die
aggregierten Gesamtergebnisse allen Teilnehmern mitgeteilt und zur
Diskussion gestellt. Anschließend geben die Experten erneut
ein Urteil ab. Auf diese Weise soll ein optimales, wohlüberlegtes
Ergebnis mit einem möglichst breiten Konsens unter den Experten
gefunden werden. |
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Expertenbefragung
Qualitative Befragung von Experten eines bestimmten Fachgebiets zur
Gewinnung fundierter Hintergrundinformationen, Aufdeckung aktueller
Entwicklungen und Generierung neuer Ansätze und Ideen. |
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Exklusiv-Studie
Untersuchung, die speziell für einen Auftraggeber erstellt wird,
der exklusiv über die Verwendung der Resultate entscheidet. |
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Face-to-Face-Befragung
Direkte, mündliche Befragung durch einen Interviewer in einem
persönlichen Gespräch, das meist in einem Teststudio oder
im Haushalt der Befragten stattfindet. |
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Faktorenanalyse
Gehört zu den multivariaten Analysemethoden. Sie dient der Verdichtung
und Strukturierung von Daten. Die Faktorenanalyse ermöglicht,
verschiedene Fragebogenitems, die ähnliche Sachverhalte messen
und sich gegenseitig bedingen, zusammenzufassen. Durch sie werden
übergeordnete, möglichst unabhängige Faktoren, die
diesen Items gemeinsam zugrundeliegen, identifiziert. |
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Feldphase/Feldarbeit
Bezeichnet die Phase der praktischen Durchführung einer Erhebung,
also der Ansprache der Befragten und der Realisierung der Interviews. |
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Frequenzanalyse
Eine Technik der Inhaltsanalyse, mit der die Häufigkeit einzelner
Begriffe oder Themen erfasst wird. Sie vermittelt einen Eindruck von
der Intensität, mit der über den Begriff bzw. das Thema
berichtet wird. |
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Grundgesamtheit
Tatsächliche Gesamtzahl aller Merkmalsträger, die Zielgruppe
einer Befragung sind, über deren Meinungen, Verhaltensweisen
oder Einstellungen also eine Aussage getroffen werden soll. Die genaue
Definition der Grundgesamtheit ist wichtig, um daraus eine geeignete
repräsentative Stichprobe ziehen und angeben zu können,
für wen die Untersuchungsergebnisse gültig sind. |
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Halb-/Teilstandardisiertes Interview
Interview, das im Gegensatz zum vollstandardisierten Gespräch
dem Interviewer Spielraum bei der Abarbeitung des Fragebogens lässt.
Der Befragte bzw. der Interviewablauf entscheidet letztlich darüber,
auf welche Aspekte vertieft eingegangen wird. Charakterisch für
halbstandardisierte Interviews ist ein hoher Anteil an offenen Fragen
und ergänzenden Kommentaren. Zudem hat der Interviewer die Möglichkeit,
die Reihenfolge der Fragen zu variieren und der Befragungssituation
anzupassen. |
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Hochrechnung
Auf der Basis repräsentativ ermittelter Daten werden mitunter
Rückschlüsse von der Stichprobe auf die tatsächliche
Grundgesamtheit geschlossen. Dabei werden die in der Stichprobe ermittelten
Werte auf die Grundgesamtheit, z.B. die Gesamtbevölkerung, hochgerechnet
(vgl. z.B. Wahlforschung) |
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Imageanalyse
Ermittelt die Außenwirkung eines Unternehmens oder Produktes
anhand von Indikatoren (z.B. Markenbekanntheit, Markenbewusstsein,
Markenwahrnehmung). |
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Inferenzstatistik
Wird angewandt, um zu prüfen, welche Schlüsse von der Stichprobe
auf die Grundgesamtheit gezogen werden können. |
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Item
Bezeichnung für einzelne Aussagen oder Antwortmöglichkeiten
innerhalb eines Fragebogens. |
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Inhaltsanalyse
Ist ein wesentlicher Bestandteil der qualitativen Marktforschung und
analysiert mit Hilfe verschiedener Techniken die inhaltliche Bedeutung
von Textmaterialen. Ziel ist meist, Textinhalte zu codieren und quantifizierbar
zu machen. |
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Korrelation
Messbarer Zusammenhang zwischen zwei Items eines Fragebogens. |
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Längsschnitt-Untersuchung
Wiederholte Befragung einer Stichprobe anhand eines identischen Fragebogens,
aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Ziel ist die Identifizierung
von Veränderungen in Wissen, Einstellungen, Verhalten etc. der
Befragten im Zeitverlauf (z.B. Vorher-Nachher-Untersuchungen) |
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Leitfaden-Gespräch
Qualitative Form des Interviews, das nur anhand eines offenen Geprächsleitfadens
geführt wird. Je nach Antwortverhalten des Befragten kann der
Interviewer einzelne Aspekte vertiefen und ergänzende Fragen
stellen, andere Aspekte des Interviews dagegen zurückstellen.
Der Leitfaden gibt lediglich die Themen vor, die im Rahmen des Interviews
behandelt werden sollen. |
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Merkmal
Eigenschaft, Einstellung, Meinung etc. einer Person oder eines Objektes.
Wird mit Hilfe von Befragungen erhoben, um Hypothesen zu prüfen
oder Fragen zu beantworten. |
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Monitoring
Kontinuierliche Beobachtung eines Marktes oder Marktsegments. |
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Multivariate Analysemethoden
Werden eingesetzt, um Zusammenhänge nicht nur zwischen zwei,
sondern mehreren verschiedenen Merkmalen zu analysieren, die untereinander
korrelieren. |
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Nicht-reaktive Verfahren
Untersuchungsverfahren, bei denen der direkte Kontakt zur Zielperson
und der Aufbau einer bewußten „Test- bzw. Interviewsituation“
vermieden wird. Ziel ist, durch Beobachtung oder andere indirekte,
nicht-teilnehmende Verfahren unbewußte und unverfälschte
Verhaltensweisen der Zielpersonen fassbar zu machen. (z.B. nicht-teilnehmende
Beobachtung) |
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Non-Response
Bezeichnet alle möglichen Interview-Ausfälle und Antwortverweigerungen
im Rahmen einer Befragung. Bei der Ansprache der Zielpersonen muss
stets ein realistischer Anteil an Teilnahmeverweigerungen einkalkuliert
werden. Zudem kommt es im Verlauf eines Interviews immer zu vereinzelten
Antwortver-weigerungen, die – solange sie ein Mindestmaß
nicht übersteigen – akzeptiert und bei der Datenauswertung
und –darstellung explizit ausgewiesen werden. |
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Objektivität
Ist eines der klassischen Gütekriterien zur Beurteilung einer
Untersuchung (neben Reliabilität und Validität). Eine Analyse
gilt dann als objektiv, wenn die Ergebnisse von den Ansichten und
Einstellungen des Marktforschers unbeeinflusst sind. |
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Omnibusbefragung
Wird auch als Mehrthemen- oder Busbefragung bezeichnet und ist eine
Sonderform der standardisierten Befragung. Dabei kann sich ein Auftraggeber
mit einzelnen Fragestellungen an eine größeren Befragung
beteiligen. Nach Abschluss der Befragung erhält der Kunde nur
die Ergebnisse der in seinem Auftrag gestellten Fragen. |
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Online-Befragung
Befragung, die über das Internet stattfindet. Der Teilnehmer
kann die Fragen direkt vor dem Bildschirm beantworten. Das Verfahren
kombiniert die Vorteile von Face-to-Face-Befragungen und Telefoninterviews:
Einerseits können Bilder oder Erklärungen eingepflegt werden,
andererseits kann die Befragung schnell und kostengünstig erfolgen.
Ein Nachteil der Online-Befragung besteht allerdings darin, dass das
Internet noch nicht flächendeckend verbreitet ist und damit Repräsentativitäts-probleme
entstehen können. Zudem ist die Interview-Situation (Wer antwortet
unter welchen Bedingungen?) nicht kontrollierbar. |
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Panel
Gruppe von Personen, die im Rahmen einer Panel-Untersuchung mehrfach
in regelmäßigen Zeitabständen zum gleichen Thema befragt
wird. Bei der Rekrutierung ist entscheidend, dass die Zusammensetzung
der Panel-Stichprobe repräsentativ ist. Panel-Befragungen dienen
dazu, zeitliche Entwicklungen und Verhaltens- oder Meinungsänderungen
zu erfassen. |
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Pretest
Pretests sind Probedurchläufe im Vorfeld der eigentlichen Untersuchung.
Pretest-Interviews dienen dazu, mögliche Schwierigkeiten und
Mängel der Befragungsmethodik zu identifizieren. Mitunter wird
nach einem Pretest die Methodik (z.B. Fragebogen) modifiziert. Die
Ergebnisse des Pretests gehen daher nicht in die spätere Auswertung
ein. |
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Primärforschung
Bezeichnet in Abgrenzung zur Sekundärforschung die Erhebung von
Primärdaten, also Daten, die in dieser Form noch nicht vorliegen
und erst durch Befragung, Beobachtung oder andere Methoden der Marktforschung
erhoben werden müssen. |
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Qualitative Methoden
Bezeichnen nicht standardisierte Forschungsmethoden mit explorativem
Charakter, die meist anhand kleiner Stichproben durchgeführt
werden. Qualitative Verfahren dienen u.a. der Exploration neuer oder
sehr komplexer Themengebiete oder der Aufdeckung unterbewußter
Motive, Gefühle und Verhaltensmuster. Zu ihnen zählen z.B.
Gruppendiskussionen, Tiefeninterviews, die Anwendung von Kreativtechniken
und nonverbaler Kommunikation. Qualitative Verfahren werden oft im
Vorfeld quantitativer Erhebungen eingesetzt. Die qualitativ gewonnenen
Erkenntnisse werden dabei in einem standardisierten Fragebogen umgesetzt
und quantifiziert. |
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Quantitative Methoden
Sie liefern standardisiert erhobene und zumeist repräsentative
und statistisch abgesicherte Daten auf Basis großer Stichproben.
Quantitative Befragungen sind für die Planung und Durchführung
von Marketingmaßnahmen i.d.R. unerlässlich und generieren
z.B. Erkenntnisse über das Kundenpotential für bestimmte
Produkte oder das Ausmaß der Kundenzufriedenheit mit spezifischen
Leistungen. Sie dienen dazu, Annahmen zu überprüfen und
Entscheidungen abzusichern. Die häufigste Art der Datenerhebung
besteht in Telefoninterviews (CATI),
die auf der Grundlage von vollstandardisierten Fragebögen durchgeführt
werden. |
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Reaktivität
Bezeichnet die Tendenz von Untersuchungsteilnehmern, auf die Befragungssituation
zu reagieren, indem sie ihr Verhalten ändern/anpassen. Dadurch
kann es zu Verzerrungen der Ergebnisse kommen. Typisches Beispiel
ist die Äußerung von sozial erwünschten Antworten,
die dem Interviewer „gefallen“ sollen, aber nicht der
Wahrheit entsprechen. |
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Regressionsanalyse
Multivariate Analysemethode, die die Beziehung zwischen einem abhängigen
Merkmal (z.B. Kundenzufriedenheit) und einem oder mehreren unabhängigen
Merkmalen (z.B. Ausgaben für Qualitätssicherung, Anzahl
der Servicemitarbeiter, Image des Unternehmens etc.) untersucht. Ziel
ist, Ursachen und Einflussgrößen für bestimmte Meinungen
oder Verhaltensweisen der Befragten zu identifizieren. |
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Reliabilität
Ist eines der klassischen Gütekriterien zur Beurteilung einer
Untersuchung (neben Objektivität und Validität) und steht
für Zuverlässigkeit. Eine Analyse verfügt dann über
eine hohe Reliabilität, wenn eine Wiederholungserhebung unter
den gleichen Bedingungen zum selben Ergebnis führt. Reliabilität
kann außerdem ermittelt werden, indem Untersuchungsteile miteinander
korreliert werden. |
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Repräsentativität
Eine Stichprobe ist dann repräsentativ, wenn sie ein wirklichkeitsgetreues
Abbild der Grundgesamtheit in kleinerem Umfang darstellt. Im Rahmen
quantifizierbarer Fehlermargen ist es dabei möglich, von Verteilungen
bestimmter Merkmale und Zusammenhänge in der Stichprobe auf Verteilungen
und Zusammenhänge in der eigentlich interessierenden Grundgesamtheit
zu schließen. |
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Soziodemografie
Der Teil des Fragebogens, in dem die demografischen und sozialen Hintergründe
der Teilnehmer erhoben werden (z.B. Alter, Geschlecht, Schulbildung,
Einkommen, Haushaltsgröße). |
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Standardisierte Befragung
Die Reihenfolge der Fragen, deren Wortlaut und die Antwortmöglichkeiten
sind im Fragebogen genau vorgegeben und müssen vom Interviewer
wortwörtlich wiedergegeben werden. So wird der Einfluss des Interviewers
vermindert und die Güte der Untersuchung verbessert. Eine Standardisierung
ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn bereits Vorkenntnisse über
den Untersuchungsgegenstand vorhanden sind und die möglichen
Antworten möglichst lückenhaft antizipiert werden können.
Anderenfalls bietet sich eine qualitative Voruntersuchung an, mit
deren Hilfe eine erste Annäherung an das Themenfeld erfolgt. |
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Tracking
Fortlaufende Befragung, die regelmäßig und in relativ kurzen
Zeitabständen zum gleichen Thema stattfindet. So können
beispielweise Veränderungen in den Einstellungen zu einem Produkt
unmittelbar erfasst werden. Der Unterschied zu Panel-Untersuchung
besteht darin, dass stets eine wechselnde Personengruppe befragt wird. |
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Univariate Analysemethode
Untersucht nur die Ergebnisse eines einzigen Merkmals (z.B. eine Frage
im Fragebogen), ohne dabei Zusammenhänge mit anderen erhobenen
Merkmalen, z.B. Korrelationen, zu berücksichtigen. |
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Unstandardisierte Befragung
Befragung, deren Ablauf nicht streng vorgegeben ist (z.B. durch einen
standardisierten Fragebogen), sondern Spielraum läßt, um
die Befragung dem Befragten anzupassen und auf sein Verhalten zu reagieren.
In der Regel handelt es sich dabei um qualitative Erhebungsmethoden,
die lediglich auf einem Gesprächsleitfaden, einem Themenkatalog
oder der bloßen Definition bestimmter Untersuchungsziele als
Vorgaben basieren. |
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Validität
Ist eines der klassischen Gütekriterien zur Beurteilung einer
Untersuchung (neben Reliabilität und Objektivität). Die
Validität bezeichnet die Zuverlässigkeit bzw. Richtigkeit
eines Ergebnisses. Eine Analyse ist dann valide, wenn es ihr gelingt,
reale Sachverhalte mittels Messung einzufangen und abzubilden. |
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Wettbewerbsanalyse
Dient dazu, die Stärken und Schwächen tatsächlicher
oder potentieller Wettbewerber aus Sicht der Zielgruppe zu analysieren
und somit die Wirkung der einzelnen Marketingstrategien zu überprüfen.
Häufig wird dabei die Wahrnehmung des eigenen Unternehmens in
einem ausgewählten Wettbewerberumfeld getestet. |
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Werbewirkungsforschung/Werbemittelforschung
Zielt darauf ab, den Erfolg von Werbemaßnahmen auf die entsprechende
Zielgruppe zu überprüfen (z.B. Erhöhung der Bekanntheit,
Verbesserung des Markenimages, Vermittlung von Botschaften, Erhöhung
vo Marktanteilen etc.). Zudem dient die Werbemittelforschung dazu,
die Gestaltung und Wirkung von Werbestimuli im Vorfeld der Werbeaktivität
in einer Testgruppe zu prüfen und ggf. zu verbessern. |
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Zufallsstichprobe
Eine Zufallsstichprobe liegt dann vor, wenn jeder Merkmalsträger,
der der Grundgesamtheit angehört, exakt dieselbe Chance hat,
in die Stichprobe aufgenommen zu werden. |
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